Samstag, 25. März 2017

Das Herz der verlorenen Dinge - Tad Williams

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rückentext: Eigentlich sollte Frieden in Osten Ard herrschen. Doch die wenigen Elben, die noch leben, werden immer weiter in den eisigen Norden der riesigen Lande gedrängt. Die Anführer der Sterblichen scheinen nicht eher zu ruhen, bis sie die Nornen endgültig vernichtet haben. Eine Schlacht auf Leben und Tod beginnt.

Zusammenfassung: Die Nornen (Elben) liegen im Krieg mit den Sterblichen. Ihre Königin befindet sich im "ewigen Schlaf" und sie haben fast keine Krieger mehr. Ihre Festungen sind so gut wie alle zerstört. Sie haben nur zwei Möglichkeiten, Fliehen und Aufgeben oder kämpfen bis zum Ende... ihre einzige Hoffnung ist es, dass ihre Königin die im "ewigen Schlaf" liegt  - aber nicht tot ist! - wieder erwacht und ihnen im Kampf zur Seite steht, oder den Krieg beendet...

Auf der anderen Seite gibt es die Menschen, die den Elben den Krieg erklärt haben. Auch sie haben Verluste zu vermelden und fast jeder der kämpfen kann, hat sich dem Kriegsheer angeschlossen. Im Gegensatz zu den Nornen, sind sie allerdings nicht bereit aufzugeben und kämpfen bis zum bitteren Ende, auch wenn sie schwere Verluste zu beklagen haben...

Meine Meinung: Erstmal zum Cover, es ist wunderschön und es zeigt das "Herz der verlorenen Dinge", wie man im späteren Verlauf des Buchs erfährt.

Nun zur Story, normalerweise entscheidet man sich als Leser für eine Seite. In diesem Fall entweder die Nornen, oder die Menschen. Ich konnte mich jedoch nicht entscheiden. Beide Seiten konnte ich verstehen und ich hatte auf beiden Seiten Charaktere, die ich sympathisch fand. Auch die Einschübe der Hüterin fand ich sehr interessant, da man hier mehr über die Nornen und ihre Geschichte erfahren hat.

Die Schlacht an sich, war mir leider viel zu lang. Die Nornen fliehen weiter in den Norden und die Menschen hinterher. Und schon geht das Gemetzel wieder los. Ich fand es beim Lesen schade, dass man nicht mehr über die Geschichte erfahren hat, warum und weshalb. Aber dass liegt vielleicht auch daran, dass ich den 1. Band nicht gelesen habe (der vor 20 Jahren herauskam). Ansonsten bin ich gut in das Buch hereingekommen, es war gut geschrieben und hat einen flüssigen Stil.

Fazit: 3,5 von 5 Pfötchen